Bürgermeisterkandidat André Wiese auf Stippvisite im Kreiskrankenhaus Winsen

16.05.2019

Vor kurzem war André Wiese, Bürgermeisterkandidat der CDU, gemeinsam mit Mitstreitern der Kommunalpolitischen Vereinigung zum Gespräch im Winsener Krankenhaus bei Geschäftsführer Norbert Böttcher und dem Ärztlichen Direktor Dr. Heiner Austrup um über die zukünftige Gesundheitsversorgung im Landkreis Harburg zu sprechen.

„Wir können froh sein, dass wir ein so leistungsfähiges Krankenhaus in unserer Stadt haben. Grundlage dafür ist das vertrauensvolle Miteinander zwischen den Verantwortungsträgern auf der Kreisebene, der Krankenhäuser gGmbH und der Standortkommune, um gut durch die Herausforderungen der Zukunft zu kommen.“, ist André Wiese überzeugt. 

Seine Botschaft war klar: „Ich möchte auch zukünftig weiter als Bürgermeister dazu beitragen, dass wir ein finanziell gesundes und medizinisch leistungsfähiges Krankenhaus in unserer Stadt haben“, führte André Wiese weiter aus. 

Die Krankenhäuser Buchholz und Winsen stehen strukturpolitischen Herausforderungen gegenüber, die Norbert Böttcher wie folgt zusammenfasste:  „Medizinisch-fachliche oder betriebswirtschaftliche Mindestgrößen werden von der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen stetig im Sinne von Bettenkapazitäten erhöht. Da werden schon 400-500 Betten als Mindestgrößen postuliert“. Seit Jahren wirkt bundesweit ein großer Selektionsdruck auf die Krankenhäuser insgesamt. Der stellvertretende Vorsitzende Michael Danne untermauert diese alarmierende Enzwicklung mit Blick auf das ehemalige Krankenhaus in Salzhausen „Im Ergebnis zwingt doch diese Strukturpolitik besonders kleinere Krankenhäuser im ländlichen Raum regelmäßig in die Knie.“   

„Ist aber Masse gleich Klasse?“ wollte Kai Uffelmann, Vorsitzender der KPV Harburg Land, augenzwinkernd wissen. Die Krankenhausleitung vermochte diese „Steilvorlage“ mit einen Blick auf die technische Ausstattung mit Großgeräten der beiden Krankenhäuser mit insgesamt vier Kernspintomographen, vier Computertomographen, zwei Linksherzkathetermessplätzen und zwei Linearbeschleunigern zu beantworten. Anschließend referierte Dr. Heiner Austrup kurz über die anstehenden Investitionen in ein neues Bettenhaus und über die laufenden Maßnahmen in der Geburtshilfe. Und natürlich freuten sich alle Gesprächsteilnehmer auf weitere gemeinsame Projekte mit den Beschäftigten - für die Menschen der Region. 

Hintergrund: André Wiese wurde vor fast 44 Jahren im Winsener Krankenhaus geboren. Für dieses Krankenhaus warb er als Landtagsabgeordneter um die Finanzierung des Neubaus mit dem Notfall- und Diagnostikzentrum. Als Bürgermeister unterstütze er, nachhaltige Investitionen in die begleitende Infrastruktur rund ums Krankenhaus, wie etwa bei den Parkplätzen oder dem Eingangsbereich.


Fakten: 

  • 940 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 
  • über 60.000 Patienten im Jahr, 
  • steigende Patientenzahlen und wachsende Chancen der medizinischen Versorgung,
  • aber auch regelmäßiger Veränderungsdruck im deutschen Gesundheitswesen.